Seinerzeit auf dem Land - Martin Ortmeier

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Alte Bilder von Frauenalltag und Männerwelt in Ostbaiern

Ein Trupp Zimmerleute hoch oben im Gebälk eines Dachstuhls, Männer beim Löschen einer verheerenden Brandstatt, Holzhauer im Forst. Dergleichen hat die Landphotographen bewogen, ihre Kamera aufzustellen, eine frische Glasplatte einzulegen und das Ereignis für die Ewigkeit - oder doch für eine gewisse Dauer im Lichtbild festzuhalten.

Aber wer hat die Frauen bei ihrer Arbeit gesehen? Wenn sie am frühen Morgen in den Stall gegangen sind das Vieh zu melken, wie sie den Waschkessel vorgeheizt haben, damit heißes Wasser bereit war, wenn ein Waschtag beginnen sollte.

Einige Bilder gibt es dennoch. Sie zeigen Frauen, die ihre Arbeit tun in Haus und Familie - und auch Männerarbeit. Ernst schauen sie aus den Bildern, hier in Ostbaiern, dem bäuerlichen Land südlich und nördlich der Donau, von Stephansposching bis Wesenufer, von Viechtach bis Simbach.

Nicht jede alte Photographie "von seinerzeit" gibt ihr Geheimnis preis. Aber einiges konnte der Autor Martin Ortmeier noch erfragen, manches war in den Archiven zu ermitteln. Dem aufmerksamen Betrachter erzählen die Bilder aus längst vergangenen Zeiten. Details geben Hinweise auf Ort und Zeit, Anekdoten rufen das Leben zurück.

1. Auflage 2018, ca. 160 Seiten

Format 26 x 21 cm, s/w bebildert, Hardcover

ISBN 978-3-95587-736-1

Mehr über den Autor Martin Ortmeier:

Geschichtenerzähler und zeitgeschichtlicher Berichterstatter in einem ist der 1955 in Passau geborene Martin Ortmeier. Zunächst hat er als Kunsthistoriker und Bauernhausforscher die strenge Wissenschaft gepflegt. Später hat er der Phantasie in Erzählungen freieren Lauf gelassen, die aber allesamt im heimatlichen Umfeld angesiedelt sind. In seinen Büchern mit historischen Lichtbildern aus dem Bayerischen und dem Böhmerwald verknüpft er Historiographie und Erzählton. Wenn Ortmeier von der bäuerlichen und handwerklichen Arbeit erzählt, von den Häusern, in denen die Menschen gelebt haben, und vom Alltag dieser Menschen, dann ist das immer genau verortet und konkret in den Handlungen. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik wurde Martin Ortmeier 1983 in München „summa cum laude“ promoviert. 1983/84 hat er am Diözesanmuseum Regensburg gewirkt, seit 1984 leitet er die Freilichtmuseen Finsterau und Massing. Für den Kunstverein Passau gibt er die „Passauer Kunst Blätter“ heraus, bei der Kulturzeitschrift „Landstrich“ ist er Redakteur. Mit Einfühlung und historischem Sachverstand gleichermaßen bringt Martin Ortmeier alte Photographien zum Sprechen. Seine handwerkliche Ausbildung – neben dem Studium hat er historischen Ofenbau erlernt – kommt ihm dabei zugute. Niederbayern und der Böhmerwald, gelegentlich auch das benachbarte Oberösterreich sind die Landstriche, die er mit gütigem Blick in die 50er und 60er Jahre, manchmal auch weiter zurückschauend, durchstreift.

 

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